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Viele Menschen fühlen sich derzeit müde. Nicht nur nach einem langen Tag, sondern irgendwie dauerhaft. Diese Müdigkeit verschwindet oft nicht mit einer Nacht Schlaf. Sie liegt im Hintergrund, begleitet den Alltag und macht alles ein bisschen schwerer. Drei Sofort-Tipps gegen die Müdigkeit, die wir auch als Eltern meist gut kennen. Dieser Blogbeitrag ist zuerst auf calmly.ch erschienen. Von Karin Brüll.
Wenn du dich hier wiedererkennst, ist wichtig zu sagen: Du bist nicht allein und du bist nicht falsch. Hier sind drei persönliche Tipps, die mir jeweils kurzfristig helfen. Keine Lösung für alles, aber erste Schritte, die dein Nervensystem unterstützen.
Erster Tipp: Innehalten & Körper spüren
Müdigkeit wird oft schlimmer, je mehr wir über sie hinweggehen.
- Gönn dir eine Pause im Sitzen oder Liegen von idealerweise 15–20 Minuten.
- Spüre bewusst den Körperkontakt mit dem Boden oder dem Stuhl.
- Atme ruhig ein und etwas länger aus.
- Nimm wahr, wo Spannung ist, und lass sie sanft los. Beobachte mit Abstand deine Gedanken.
Schon ein kurzes Innehalten kann den Kopf beruhigen, den Körper entspannen und erste Energie zurückgeben.
Zweiter Tipp: Geh an die frische Luft
- Frische Luft tanken
- Sonne auf der Haut spüren
- Aufmerksamkeit nach aussen richten
Nicht, um die Leistung zu steigern, sondern um das Nervensystem zu regulieren und Müdigkeit bewusst entgegenzuwirken.
Dritter Tipp: Musik als kleine Energiequelle
Musik kann verblüffend schnell den Geist beleben und die Stimmung heben.
- Hör ein Stück, das dich entspannt oder motiviert – 5–10 Minuten reichen oft schon.
- Lass dich bewusst auf die Töne ein, spüre den Atem und den Rhythmus im Körper.
- Musik kann den Moment erfrischen, ohne dass du dich anstrengen musst. Falls dir danach ist, darfst du dich natürlich auch gerne zur Musik bewegen. 🙂
Und langfristig?
Langfristig hilfreich sind:
- Eventuell Abklären von Nährstoff-Mängel (Eisen, B-Vitamine, Vitamin D, Magnesium)
- Spüren von eigenen Grenzen und diese einhalten (ein Nein zu anderen ist ein Ja zu mir).
- Frühzeitiges Wahrnehmen von Stresssignalen (Enge, Druck, hoher Puls, Nebel im Kopf etc.).
Regelmässige Zeiten für echte Regeneration, Fokus auf genügend guten Schlaf (Schlafhygiene).
Karin Brüll ist die Gründerin von calmly.ch und lebt mit ihrer Familie in Winterthur. Als Gesundheitsberaterin und Kommunikationspezialistin richtet sie ihr Achtsamkeits- und Anti-Stress-Angebot an alle, die einen Weg suchen, um mehr Ruhe ins Leben zu bringen.